Dass sie Alle eins Seien

Seit fast dreißig Jahren ist Deutschland ein vereintes Land gewesen. Die Wiedervereinigung war nicht einfach. Politisch und wirtschaftlich hat die Vereinigung Ost und West kein Sinn gemacht. Egal. Die Deutschen haben es sowieso gemacht. Warum?

Warum? Weil Familie wichtiger war als wirtschaftliche Stabilität. Weil das Einssein mehr Wert hat als die Mark. Weil die haben gewusst dass, in Gottes Welt, Mauern zwischen die Menschheit kein Platz mehr hat.

In dem heiligen Evangelium nach Johannes, Jesus betet für seine Jünger und uns. Er betet,

„Heiliger Vater, bewahre sie in deiner göttlichen Gegenwart, die ich ihnen vermitteln durfte, damit sie eins sind, so wie du und ich eins sind. … Ich bete… für alle, die durch ihr Wort von mir hören und zum Glauben an mich kommen werden. Ich bete darum, dass sie alle eins seien, so wie du in mir bist, Vater, und ich in dir. So wie wir sollen auch sie in uns eins sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“ (Johannes 17 GNB)

Wenn die Bundesrepublik und die DDR zusammenkommen können, warum nicht uns? Schwartz und Weiß. Deutsche und Türke. Reich und Arme. Republican und Democrat. Katholisch und Evangelisch.

Der Heiliger Geist ist nicht weniger mächtig geworden als er in die Neunziger war. Jesus bleibt der König der Welt. Gott lebt und liebt immer noch.

Heute danken wir Gott für die Wunder er aufbrach am Mauerfall. Vergiss aber nicht, dass was aufgebrochen war, ist nicht zu Vollendung gekommen. Gott hat Weiteres für uns. Wundern gibt’s immer noch.

„Oh Gott, du hast alle Völker der Erde aus demselben Blut gemacht, und deinen gepriesenen Sohn gesandt, um denen, die weit entfernt und denen die nahe sind, Frieden zu verkünden: Gib, dass Menschen überall nach dir suchen und dich finden; bringe die Völker in deine Herde; gieße deine Geist aus über alles Fleisch; und eile mit dem Kommen deines Reiches; durch Jesus Christus, unsern Herrn. Amen.“ (BCP 1979)

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